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Nachruf für Pastor Markus Menke

Am ersten Juli ist Pastor Markus Menke nach einer längeren schweren Krankheit gestorben. Er war in der Zeit von 1996 bis 2000 in Fröndenberg in seiner ersten Stelle als Vikar tätig. Über Stationen in Dortmund war er die letzten Jahre in Paderborn tätig, zuletzt im Leitungsteam der Beratungsdienste des Erzbistums. 

 Viele werden sich an Pastor Menke erinnern als einen Menschen, der voll des Glaubens war und ihn mit großer Freude und Kreativität verkündet hat. Eine besondere Gabe war ihm eigen, indem er die für viele Christen oft sperrigen Schriften des ersten Testamentes als eine wirkliche Lebensquelle für den Alltag erschließen konnte. Die Liebe zum Heiligen Land Israel hat ihn Zeit seines Lebens begleitet. Auf zahlreichen Reisen ins Heilige Land konnte er vielen Menschen das Herz öffnen, die Wege des Herrn auch als Spur in ihrem eigenen Leben zu erkennen. Er hatte zudem eine große Gabe, dem Glauben im kreativen künstlerischen Gestalten Ausdruck zu geben. Das Logo am Pfarrzentrum St Marien ist dafür bis heute ein bleibendes Zeichen in unserer Gemeinde. 

Manche FröndenbergerInnen haben Markus Menke auch als großen Karnevalisten kennengelernt. Ein selbst entworfenes und gestaltetes Kostüm war für ihn Ehrensache, um die fünfte Jahreszeit gebührend zu feiern.

Dass die Liebe gewinnt, wie es die Gruppe Brings in einem ihrer kölschenen Lieder singt und dass das Gute das Böse in den Schatten stellt, wie Markus Menke es als Liebhaber der Karl May Festspiele in Elspe regelmäßig  gefeiert hat,

wünschen wir ihm nun von Herzen. Es ist die Zuversicht unseres Glaubens, die sich für ihn erfüllen möge. Es ist die Hoffnung, in der wir stehen, auch im Loslassen. 

Mögen seine Familie, seine Freunde und alle, die ihm nahestanden, Trost finden im Abschied nehmen. Möge Pastor Markus Menke das Gut-Sein im Herrn gegeben werden. 

Paul Mandelkow, Pfr.